Foto Susanne Walcher  

CACIL Coursing im Stubaital

 

Ein Abenteuer im Tiefschnee!

 

 

Kurzbericht Freitag 19. Jänner 2018

 

Über Nacht hatte es etwa 20 cm geschneit.

 

Unsere beiden Teams, Helmut Schmidt und Martin Götz, waren aber bereits ab Mittag auf den Parcours und haben aufgebaut. In der Nacht hatte Klaus Ranalter bereits präpariert und noch einmal am Morgen.

 

So konnten wir am Parcours 2 mit Hilfe von Rolf Bosch als Hasenzieher ein Training ziehen und der Parcours 1 stand ebenfalls bereits am Abend, nachdem die Zäune aufgebaut waren.

 

Unsere Tierärztin war schon am Nachmittag für die Kontrolle der am Samstag startenden Hunde anwesend, so dass keine langen Schlangen entstehen konnten.

 

Ebenfalls war die Annahme schon in der Doadler Alm vor Ort.

 

 

Kurzbericht Samstag 20. Jänner 2018

 

Bei zum Teil leichtem Schneefall, sogar bei Sonnenschein und sehr guten Pistenverhältnissen hatten wir einen sehr schönen Coursingtag.

 

 

Kurzbericht Sonntag, 21. Jänner 2018

 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kamen noch einmal circa 50 cm Neuschnee dazu!

 

Die einzig mögliche und verantwortungsvolle Entscheidung am zweiten Tag unseres CACIL Coursings war die Absage des Bewerbs.

 

Nach monatelangen Vorbereitungen und langen Anfahrten der Teilnehmer tut so etwas weh, doch es gab keine andere Möglichkeit.

 

Der Parcours 1 an der Doadler Alm und der Weg dorthin waren am Sonntag wegen Lawinengefahr offiziell gesperrt.

Bereits in der Nacht wurde Parcours 2 von Klaus Ranalter zum dritten Mal präpariert.

 

Am Sonntagmorgen durfte auch er wegen der aufgrund der Lawinengefahr gesperrten Straßen mit seinem Gerät nicht mehr zum Parcours fahren.

 

Einige Straßen, auch die zum Stubaier Gletscher, waren wegen der Schneemassen gesperrt.

 

Da aber bereits mehrfach präpariert worden war, konnte das Team Martin Götz am Sonntag am Parcours Edelweiß mit viel Einsatz der Helfer und einem Raupenquad circa 25 Trainingsläufe ziehen.

 

Ein regulärer CACIL Bewerb mit den dafür verlangten Vorgaben (unter anderem die Distanz der Strecke) war unter diesen Bedingungen nicht realisierbar.

 

Auch nur für einen Durchgang hätten wir ca. 50 Läufe ziehen müssen was nicht möglich gewesen wäre.

 

Mit Schnee, Kälte oder Wind können die erfahrenen Männer und Frauen von Team Schmidt und Team Götz umgehen, gegen so viel Schnee und Sperren wegen Lawinengefahr waren wir alle machtlos.

 

Die Geräte von Team Schmidt mussten mit dem Raupenquad von Martin Götz über einen Umweg vom Parcours 1 gezogen werden.

Der Besitzer der Doadler Alm war ebenfalls eingeschneit und konnte nicht mit seinem Traktor kommen.

 

Sehr viele Teilnehmer haben uns trotzdem bereits gesagt, dass sie nächstes Jahr wiederkommen wollen.

 

Herzlichen Dank an die vielen, vielen freiwilligen Helfer von anderen Vereinen aus dem In- und Ausland und aus unserem Verein, die stundenlang bei Schnee und Kälte gearbeitet haben!

 

Das WRCT Team